Sonne, Wolken, Meer & ein Himmel bis zum Horizont
Ostfriesland lädt uns mit seinen Marsch- und Moorgebieten, seinen Geestrücken wie auch Wallheckenlandschaften und kleinen Wäldern auf das Herzlichste zum Radeln ein. Radfahren und Wasser – das gehört in Ostfriesland zusammen wie der Kluntje (Kandis) zum Tee. Da gibt es noch viel mehr als die verträumten Fehnlandschaften mit ihren Deichen, Kanälen und fantastischen Brücken, kleine Fischerhäfen, ehemalige Häuptlingsburgen und geschichtsträchtige Schlösser, historische Windmühlen und interessante Leuchttürme. Auf ins Land des besonderen Humors, die Nase in den Wind halten und losradeln. Ostfriesland mit dem Rad erleben – ein Erlebnis für alle Sinne.
1. Tag: Auf zur „Tour de Fries“
Anreise in den hohen Norden bis zu unserem Urlaubsort Leer, das schön von zwei Flüssen umgebene „Tor Ostfrieslands“. Bei einer Stadtführung fasziniert uns besonders die malerische Altstadt mit kleinen Läden, Teestuben und Restaurants. Die Vergangenheit als bedeutende Handels- und Hafenstadt ist überall spürbar. Hier gefällt es uns, hier bleiben wir für die nächsten Tage!
2. Tag: ca. 60 km, 80 hm
Leer – Papenburg – Leer
Die erste Radetappe führt uns in die außergewöhnliche Stadt Papenburg, die angesichts der Kanäle und Klappbrücken auf dem Stadtgebiet auch „Venedig des Nordens“ genannt wird. Eine besondere Attraktion ist die hier ansässige und für den Bau der gigantisch großen „Traumschiffe“ international bekannte MEYER WERFT, wo wir bei der Führung Einblicke in die Abläufe des Schiffbaus erhalten. Spannend ist auch, wie die riesigen Schiffe hinaus kommen auf das offene Meer! Anschließend geht es per Rad wieder zurück zum Hotel.
3. Tag: ca. 58 km, 380 hm
Ahner Meer – Bad Zwischenahn
Wir radeln ab Hotel durch das Erholungsgebiet der Leda und Jümme und durch den verträumten Ort Apen, eine der ältesten Gemeinden im Ammerland, das in seinem bunten Wechsel von Wäldern, Wiesen, Kornfeldern und vielem mehr wie eine großartige Parklandschaft erscheint. Gemütlich geht es weiter bis Bad Zwischenahn, auch „Perle des Ammerlandes“ genannt – wie geschaffen für Naturliebhaber, was auch wir beim Aufenthalt vor der Busrückfahrt zum Hotel schnell feststellen werden.
4. Tag: ca. 40/85 km, 70/140 hm
Leer – Aurich – Leer
Ab auf den Sattel, es gibt viel zu sehen… Wir beginnen mit dem Gedenkstein beim Kloster Thedinge, unweit von Leer gelegen. Durch das Naturschutzgebiet Veenhuser Königsmoor, vorbei an der Bohlen Windmühle bei Moormerland sowie Timmel nehmen wir Kurs auf Aurich und halten in der zweitgrößten Stadt Ostfrieslands die Mittagspause ab. Auf dem Ostfriesland Wanderweg, auch für Radler vorgesehen, passieren wir Ostgroßfehn, Hesel und das Schloss Evenburg, bevor wir die abwechslungsreiche Rundtour am Hotel beenden. Alternativ besteht die Möglichkeit, ab Aurich mit dem Bus zum Hotel zu gelangen.
5. Tag: ca. 70 km, 80 hm
Leer – Emden – Greetsiel
Auch heute radeln wir ab Hotel. Entlang der Ems und vorbei am Emssperrwerk erreichen wir das Kleinod Emden zur individuellen Besichtigung, bei der die Kesselschleuse nicht fehlen sollte. Auf einer herrlichen Radstrecke entlang der Nordseeküste passieren wir Rysum mit der ältesten noch bespielbaren Orgel Nordeuropas sowie den höchsten Leuchtturm Deutschlands in Campen. Am Pilsumer Leuchtturm vorbei erreichen wir gegen Nachmittag das malerische Fischerdorf Greetsiel, wo man sich eine Portion Krabben auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Ein bisschen Nordseebrise und unzählige farbenfrohe Fischkutter vervollständigen das Bild an diesem wunderbaren Radeltag. Mit dem Bus geht es zurück zum Hotel.
6. Tag: km / hm individuell
Insel Norderney
Wir fahren mit dem Bus nach Norddeich und schippern mit einer Fähre nach Norderney, zwar „nur“ die zweitgrößte der Ostfriesischen Inseln, aber deren lebhafteste – wir sind entzückt. Jeder kann mit dem Rad nach Lust und Laune alles erkunden, den besonderen Charme hoffentlich spüren und auf jeden Fall auch der gleichnamigen Stadt einen Besuch abstatten. Mit der Fähre geht es zurück nach Norddeich, mit dem Bus zum Hotel.
7. Tag: ca. 37 km, 60 hm
Norddeich – Moordorf bei Aurich
Auf die Räder geht es wieder in Norddeich, das übrigens auch den Titel als staatlich anerkanntes Nordseebad trägt. Nach kurzer Fahrt sind wir zu einer kleinen Besichtigung in Norden, der ältesten Stadt Ostfrieslands. Später radeln wir an einem der schönsten Wasserschlösser Norddeutschlands vorbei, unterwegs können wir eine der schönen ostfriesischen Windmühlen besichtigen – eine herrliche letzte Etappe, welche direkt am Moormuseum von Moordorf endet. Wir laden die Räder ein und freuen uns nun auf eine Führung durch das „Museum zum Anfassen und Mitmachen“ oder „Museum der Armut“, wie es jeweils auch genannt wird – hochinteressant für uns alle. Anschließend fahren wir mit dem Bus zurück zum Hotel und stoßen beim Abendessen letztmalig auf die schönen Tage an.
8. Tag: „Holl di munter“
…heißt es auf plattdeutsch für Tschüss. Wir nehmen Abschied vom „Flachland“ und treten die Rückreise in die Zustiegsorte an.
Bitte beachten:
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Änderungen der Streckenverläufe bei den einzelnen Radetappen und deren Reihenfolge sind nicht auszuschließen und werden aus organisatorischen, wetterbedingten oder technischen Gründen ausdrücklich vorbehalten.
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Wir sind bei allen WN-Radtouren ausschließlich mit Helm unterwegs.
Und hier wohnen wir:






