Entdeckungstour durch das „Gebirge im Meer“
Eine märchenhafte Gebirgslandschaft hebt sich aus der blauen See hervor: Korsika. Felsenküsten, weiße Strände und verschwiegene Buchten sind eingerahmt vom Grün der Macchia, einer wild-romantischen Buschlandschaft voller würziger Gerüche. Dazu die Sonne und das Meer… Nicht umsonst hört man immer wieder von der „Insel der Schönheit“, nicht umsonst gilt Korsika als Paradies für Radler. Auf gut asphaltierten Nebenstraßen führen die teilweise etwas anspruchsvolleren Touren – im wahrsten Sinne des Wortes – von Höhepunkt zu Höhepunkt sowie zu einzigartigen Panoramen. Doch auch die korsische Kultur ist beeindruckend und das besondere Flair spürt man sowieso überall – dabei sein ist alles!
1. Tag: Kurs auf Korsika...
Anreise nach Savona und Einschiffung. Gelegenheit zum individuellen Abendessen auf der Fähre und Übernachtung.
2. Tag: ca. 69 km, 980 hm
Das Cap Corse entdecken
Frühstück an Bord und Ausschiffung in Bastia – willkommen im Radlerjuwel Korsika. Mit dem Bus fahren wir nordwärts, erreichen unseren Startpunkt in Macinaggio und radeln hinauf zum Cap Corse, dem berühmten „Zeigefinger“ von Korsika – wow, was für ein Höhepunkt zum Einstieg! Entlang der wild zerklüfteten Westküste geht es südwärts. Ein Fotostopp lohnt sich in Nonza, auf einem Felsvorsprung gelegen, bevor wir unser Etappenziel Patrimonio erreichen. Bei der Busfahrt vorbei an Saint Florent, auch „St. Tropez Korsikas“ genannt, sowie westwärts durch die berühmte Steinwüste Désert des Agriates lässt der Blick auf malerische Buchten unsere Herzen bis zur Ankunft in Île Rousse mit seinen charakteristischen roten Felsen immer wieder höherschlagen.
3. Tag: ca. 59 km, 820 hm
Hügellandschaft Balagne
Den Wochenmarkt in der historischen Markthalle unseres Urlaubsortes lassen wir uns nicht entgehen, bevor wir uns auf die Rundtour mitten durch die Balagne machen, den sogenannten Garten Korsikas. Die Route führt uns vorbei an idyllisch beschaulichen Dörfern wie Speloncato und Feliceto, dem Künstlerdorf Pigna und Corbara. Zur Mittagspause machen wir unterwegs einen Abstecher hinauf nach Sant Antonino, ein Schatz aus dem Mittelalter – bezaubernd!
4. Tag: ca. 44 km, 410 hm
Calvi – Fangotal
Mit immer wiederkehrenden Aus- und Weitblicken bringt uns der Busfahrer in das malerische Calvi am gleichnamigen Golf – kurze Besichtigung inklusive! Dann radeln wir los, Natur pur ist die Devise der Tour. Sie führt südwärts, teilweise entlang der entzückenden Panoramaküstenstraße und später direkt hinein ins Fangotal mit seinem glasklaren Fluss sowie den herrlichen Badegumpen – traumhaft! Die Rückfahrt zum Hotel erfolgt mit dem Bus, unterwegs sind wir aber noch auf einem Weingut zur Weinprobe eingeladen. Da sagen wir nicht nein, sondern einfach nur santé!
5. Tag: ca. 52 km, 950 hm
Bocognano – Raum Ajaccio
Wir packen die Koffer und ziehen durchs Landesinnere weiter. Unser Busfahrer bringt uns vorbei an der heimlichen Inselhauptstadt Corte, Venaco und über den Col de Vizzavona zum Startpunkt bei Bocognano. Wir radeln auf kleinen Nebenstraßen durch das abwechslungsreiche Prunelli Tal und vorbei am ursprünglichen Bergdorf Tolla mit seinem Stausee bis fast nach Ajaccio. Unterwegs genießen wir immer wieder die Blicke auf die umliegende Wasserlandschaft – jeden Tag andere Bilder, eines schöner als das Nächste. Die letzten km bis zum Hotel fahren wir mit dem Bus.
6. Tag: ca. 58 km, 660 hm
Spelunca & traumhafte Calanches
Wir haben schon so viel Schönes gesehen, doch der heutige Tag übertrifft alles! Nach der Busfahrt bis Evisa/Wald von Aitone radeln wir durch die Spelunca Schlucht bis hinüber ans Meer. Eine Pause legen wir in Porto am gleichnamigen Golf ein und erleben auf der Weiterfahrt zum Etappenziel in Cargèse die berühmten Felsen der Calanches. Wir sind bereits überwältigt von den Panoramablicken in der Schlucht, doch es ist unfassbar, was die Natur mit den Calanches geschaffen hat. Bis annähernd 400 m ragen die roten Felsen aus dem blauen Meer heraus, aufgrund der Verwittterungsformen könnte man gar meinen, bestimmte Figuren zu erkennen – atemberaubend und natürlich UNESCO Weltnaturerbe. Was für ein Tag und von was träumen wir heute Nacht?
7. Tag: ca. 24 km, 120 hm
Ajaccio & seine Inseln
Den Vormittag widmen wir zunächst der korsischen Hauptstadt, welche zugleich auch die Geburtsstadt von Napoleon ist – wir sind gespannt, was die örtliche Stadtführung zu erzählen weiß. Dann schnappen wir die Räder ein letztes Mal, fahren entlang der Küstenstraße hinaus zum Ende des Golfes von Ajaccio und bestaunen den Naturschauplatz Iles Sanguinaires mit seiner originellen Flora und dem Leuchtturm. Zurück in Ajaccio machen wir uns auf die Panoramabusfahrt bis zum Hafen von Bastia zur Einschiffung. Gelegenheit zum individuellen Abendessen auf der Fähre und Übernachtung, während der Kapitän wieder das Festland ansteuert. Au revoir Korsika, Insel der Schönheit, wir haben viel erlebt.
8. Tag: Rückreise
Frühstück an Bord, Ausschiffung in Savona und Rückreise durch die schöne Schweiz in die Zustiegsorte.
Bitte beachten:
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Änderungen der Streckenverläufe bei den einzelnen Radetappen und deren Reihenfolge sind nicht auszuschließen und werden aus organisatorischen, wetterbedingten oder technischen Gründen ausdrücklich vorbehalten.
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Wir sind bei allen WN-Radtouren ausschließlich mit Helm unterwegs.


